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Facitäre Autokratie Ten'dran

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Facitäre Autokratie Ten'dran

Ten'dran

Name Ten'dran
Oberhaupt Sirius
Sprache Animalisch
Glauben Ahnenverehrung/Feuer
Hauptstadt Eulenbucht
Kontinent Berigar

Gezeichnet durch innere Kriege, Konflikte und den zerstörerischen Sternenfall, der einst die ganze Zivilisation, die in Ten’dran wohnte, ausrottete, entwickelte sich nach und nach trotz allen Widerheiten eine neue Gesellschaft, geschmiedet in der Hitze der Ebenen und im Schatten der Vulkane. Man sollte meinen, dass alle Zivilisationen Ten’drans schwere Abstriche machen mussten, da sie doch auf den Kontinenten die jüngsten sind, doch Irrtum: Vielmehr sind die Völker Ten’drans durch reine Willenskraft gleichauf mit dem Rest der Welt Ansorias; eine ernstzunehmende Macht, die sich durch pure Stärke und rohe Gewalt auszeichnet. Ihr Anführer, Sirius, nahm sich, was ihm gebührte – das Recht des Stärkeren ist hier das Einzige, was zählt.

Die Einwohner Ten’drans lassen sich ähnlich beschreiben wie die Rechte, die dort vorherrschen – und die Temperaturen, die dort den Boden bis zur Erosion peinigten. Temperamentvoll, hitzig, gnadenlos – wie die Wüstensonne brennt sich der erste Eindruck eines wahren Ten’draners in den Geist ein. Große Reden werden hier nicht viel geschwungen, geschweige denn Intrigen geflochten. Es ist löblich, dass man hier niemals einen Dolch in den Rücken gestochen bekommt – wenn, dann wird man öffentlich aufgeknüpft und von der Sonne ausgebrannt.

Wenn die Millenia der Sonne, der Sternenfall und die Hitze ihnen eines gezeigt haben, dann ist es, dass letztlich einzig und allein der eigene Wille einen vorantreibt, einen Jeden zusammenhält und ihm überhaupt einen Platz in der Gesellschaft gibt. Es wird nur die Zeit zeigen, ob der konfliktbehaftete Kurs der Ten’dran zu Problemen führt…doch sind sie durch ihren Willen, jedes Ziel zu erreichen, ihre Hartnäckigkeit und ihre unbändige Widerspenstigkeit eine Macht, mit der man sich nicht anlegen will.

Selbst jetzt, wo es von außen nach Frieden aussieht, machen sich bereits die nächsten Unruhen im Untergrund breit und werden das Reich wohl bald erneut spalten.

Geschichte

Begonnen hat die Geschichte derer, die auf Ten’dran siedelten...mit dem Anfang vom Ende. Man könnte meinen, dass die anderen Völker im Frieden gedeihen und im Frieden die Stärke entwickelten, sich gegen den Krieg zu rüsten...doch gibt es auch Völker, die im Konflikt geboren wurden.

Um die Geschichte der Animali zu verstehen, muss man weiter zurück an den Anfang der Geschichtsschreibung zu einem Volke gehen, das vor dem Sternenfall existierte. Die brütende Hitze anbetend saßen sie zusammen und beteten den roten Stern an, nichts als Urvölker sammelten sich um den Kult des roten Sternes. Allerdings sollte diese sorglose Existenz sehr bald enden… Spätestens, als die Sonne scheinbar immer heller zu werden schien. Panik begann, die Leute zu umfassen. Der Stern am Himmel schien jeden Tag größer zu werden, heißer...bedrohlicher.

Eines schicksalhaften Tages - man konnte schon förmlich den Stern krachen sehen - sollten die damaligen Gelehrten ratlos dagestanden haben, ihre Augen gen Himmel gerichtet, weinend. Es war das einzige Mal und sollte auch das letzte Mal sein, dass auf Ten’dran öffentlich geweint wurde. Ob einer solch unaufhaltsamen Bedrohung beteten sie. Es wäre schön, wenn ihre Gebete erhört worden wären. Leider wurden sie es nicht. Der rote Stern, den sie anbeteten, prallte auf Ten’dran und rottete einen abstrus hohen Teil der Bevölkerung aus. Alle Zeichen von Leben wurden zerstört, doch sollten einige wenige über bleiben.

Der Meteor reinigte sie...er veränderte die Leute, die noch lebten. Die Starken überlebten und die Schwachen starben - doch gleichzeitig fand das Volk den Weg zurück in den Verbund mit ihrem Land in Form von Spiritualität und Schamanismus. Allerdings...sollten die guten Dinge nicht lange bleiben. Und dementsprechend begannen Experimente und okkulte Rituale, mit denen man sich erhofft hat, sich einfach ein neues Volk heran zu züchten.

Die Animali sollten das Ergebnis dieser Experimente sein...und eines Tages unabhängig werden.

Welch Wunder, dass das nicht lang funktionierte. So hatten zwar die Orks und Trolle, die als Letzte aufgrund ihrer Physis verblieben, bald schon einige versierte Beschützer, die ihnen dienten, doch war es ihnen nicht genug.

Erneut sollte das Schicksal eines Tages zuschlagen und Ten’dran in einen weiteren Konflikt stürzen. Es sollten nun also die Diener langsam gegen ihre Meister aufbegehren, da man ihnen eine gehörige Menge an Selbstbestimmtheit gegeben hatte. Die Tiere waren menschlich genug, um zu begreifen, dass es mehr gibt als nur ein Leben in Gefangenschaft und dass das Schicksal des Einzelnen in den eigenen Händen liegt. Für die Animali sollte es später auch so werden: Ein Jeder bekommt das Schicksal, das er sich selbst durch seine eigene Stärke erarbeitet und ein jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, wenn er die Kraft aufwendet, es zu verändern.

Ganz nach dieser Devise nahmen die ehemaligen Diener ihr Schicksal in die Hand und erklärten ihren Meistern den Krieg. Scheinbar vollkommen überwältigt vom Aufstand haben ihre Schöpfer tatsächlich gegen die Animali verloren und so waren bald die Animali die Hauptfraktion des Landes Ten’dran.

Das letzte, was sie jetzt von der Herrschaft trennte, war eine instinktive Angst, die ihre Meister ihnen nicht genommen haben. Die Angst vor dem, was ihre Meister einst anbeteten. Das Feuer. Doch die Jahre und Jahrhunderte in der sengenden Hitze und ihre innere, vor Wut lodernde Flamme ließ auch diese Angst verschwinden. Und so wurde das Recht des Stärkeren das Einzige, was in den Landen vor herrschte.


Es erklomm ein Lykanthrop den Thron im Namen der Animali. Sein Name war… Sirius.

Ra'kati

Von Aussen mögen diese Ra'kati zersplittert und verfeindet wirken, doch sollte es ein Fremder wagen ihr Reich anzugreifen, werden sich diese ein weiteres Mal verbünden und ihr Reich bis auf den letzten Mann(oder Tier) verteidigen.

Animali

Die Mehrheit in Ten'dran bilden zweifelsohne die Animali. Sie haben sich nach jahrelanger Unterdrückung von dem alten Volk befreien und die Macht im Reich an sich reisen können. Ihr Ra'kar ist stets der Stärkste der Animali und somit auch der Stärkste im Reich. Sein Name ist Sirius.

Anderkan

Die Anderkan waren die ersten Herrscher auf Ten'dran, bis die Animali sich erhoben und sie besiegt haben. Nach unzähligen Auseinandersetzungen mit den Animali schlossen sie einen Pakt mit den Animali welche kriegerische Auseinandersetzungen beendeten und sie im Gegenzug Zuspruch zu einem Teil des Reiches erhielten und über diesen Herrschen durften. Jahrzehnte lang waren sie ohne Ra'kar und lediglich in einzelne Stämme verteilt, ehe sich Naloth aus ihren Reihen erhob und zum Ra'kar wurde. Durch seine Führung begannen die Anderkan vermehrt das Feuer anzubeten und schlossen sich unter seiner Flagge zusammen.

Ortschaften

Animali

Eulenbucht

Eulenbucht ist die Hafenstadt des Reiches als auch die Hauptstadt. Sie verbindet Ten'dran mit dem Rest der Welt. Von Hier wird Handel getrieben und es starten Abenteurer, die die Welt erkunden wollen.

Anderkan

Höllenschlund

Zuerst war am Ort des Kraters Ruinen, die von den Anderkan besiedelt war. Diese Ruinen gaben jedoch nicht viel Schutz und ähnelten eher Stämmen. Als dann Naloth sich den Anderkan anschloß, wurden die Ruinen ausgebaut und eine Stadt entstand, die dann das Zentrum der Feuermagie wurde. Aus diesem Grund gab Naloth der Stadt den Namen "Höllenschlund", die Stadt, in der er Weisheit, Hoffnung und Stärke anbietet.


Neben den großen Städten der Animali & Anderkan gibt es weiterhin Stämme in den Wüsten, welche sich von dem Treiben der Zivilisation zurück gezogen haben und dort isoliert von anderen leben.

Rassen

Das Leben in Ten'dran ist grösstenteils an die Umgebung, der Wüste und allgemein der sehr trockenen Verhältnisse angepasst. Des Weiteren besiedeln hier vor Allem Animali als auch Schwarzblüter das Land. Sehr selten sind hier Elfen oder andere menschliche Rassen anzutreffen. Im hinteren Gebirge des Landes können auch einige Lapistaner vorkommen.

Animali

Altes Volk

Persönlichkeiten

Sirius

Sirius ist der Anführer der Animali und somit auch der Ten'dran. Er ist ein Lykaner und wurde 300 Jahre nach dem Fall des Roten Sternes zum König.

Naloth

Naloth ist Anführer der Anderkan. Er ist Drakonier und wurde 298 Jahre nach dem Fall des Roten Sternes zum Anführer der Anderkan

Sprache

Die Sprache der Ten'dran ist eine sehr einfache Sprache, welche auf das nötigste reduziert ist. Ursprünglich wurde diese Sprache von den Orks gesprochen und sie nannten sie "Akar". Die Animali lernten diese Sprache während ihrer Sklaverei. Durch ihre Befreiung und dem Sieg über die Orks machten sie sich diese Sprache eigen und nannten sie fort an Animalisch