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Matei

Aus AnsoriaWiki

Matei

Matei
Name Matei
Alter ca 55 Jahre
Geschlecht Männlich
Rasse Gestaltwandler
Beruf Zimmermann
Sprache Animalisch
Urakkordeisch
Marina
Volk Damnariá
Wohnort Falkenfels
Glaube keinen
Fähigkeiten: Ars Obscura (4)
Zimmermann (4)
Spieler Vogtjo

Aussehen

Matei ist ein etwa 190cm großes Wesen und hat braune Haare, die bereits an vielen Stellen deutlich ins graue übergehen. Auffällig sind seine grünen Augen, mit denen er einen meistens stillschweigend mustert. Er trägt meist ein langes schwarzes Gewand mit Hut oder abgenutzte Lederklamotten, je nachdem ob er gerade in der Gemeinschaft mitarbeitet oder den Lehrer für die Kinder gibt. Ab und zu geht er auf einen großen Stock gestützt, meistens wenn er behauptet, dass Wetter in den Knochen zu spüren.

Charakter

Er ist freundlich und weltoffen, wie so gut wie jeder auf Damnariá, doch spricht er meistens nur selten. Er hat die aktivsten Jahre seines Lebens allen Anschein nach hinter sich und genießt jetzt in vollen Zügen die Ruhe des Alters. Seine Lebenserfahrung haben ihn in seinem Tun gefestigt und seiner inneren Ruhe keinen Abbruch getan. Er steht einem jeden der ihn fragt gerne mit Rat und Tat zur Seite, zieht sich des öfteren aber auch zurück um sich etwas Ruhe und Erholung zu gönnen

Geschichte

Matei wurde auf Damnariá "geboren". Sein Vater war ein Flüchtiger, seine Mutter eine Einheimische. Er kann sich nicht mehr an den Grund für die Flucht seines Vaters erinnern, gibt aber auf diese Frage stehst die gleiche Antwort:"Mein Vater war ein Flegel, aber von der guten Sorte. Er nahm nie ein Blatt vor den Mund und scheinbar hat er sich so wohl mal um Kopf und Kragen geschwätzt". Er lernte den Beruf des Zimmermanns und auch heute noch schlendert er stolz durch die kleinen Dörfer der Inseln und erinnert sich daran, wie er bei dem Bau so einiger Häuser tatkräftig beteiligt war. Doch das alles liegt hinter ihm. Heute zieht er es vor in seine selbstgebauten Liegestuhl in der Sonne zu liegen und dem Gesang der Vögel zu lauschen. Manchmal wenn im Dorf noch eine helfende Hand benötigt wird kramt er seine Arbeitsklamotten erneut hervor und hilft wo er nur kann. Seine neue Leidenschaft jedoch ist das Unterrichten: Er unterrichtet die Kinder ganz Damnariá und gibt meistens grinsend zu Protokoll: Wenn du jung bleiben willst, umgib dich mit jungen Leuten" Aber nicht nur als Lehrer ist er bekannt: Am Lagerfeuer wird meist eifrig gewartet, bis er sich seine Pfeife angesteckt, die Füße hochgelegt und es sich in seinem Stuhl bequem gemacht hat, denn dann erzählt er von früher und von all den Monstern und Gestalten, die Damnariá angeblich besiedelt haben sollen. Er wirkt wie der gänzlich normale Dorf Opi, der die Kinder gerne mit Gruselgeschichten abends am Feuer wach hält, doch auch er birgt ein Geheimnis, wie so vieles in seiner Heimat. Ab und an kommt es vor, dass verzweifelte Eltern an seiner Tür klopfen, ein Bündel an Leinen in der Hand halten und mit ihm in seinem Haus verschwinden. Meist kommen sie ohne Bündel wieder heraus, so dass sich manch einer fragt, was sie ihm da wohl vorbei gebracht haben mögen.. So manch böse Zunge tuschelt gerne hinter seinem Rücken und nennt ihn: Matei - den Kindersammler, aber kaum einer weiß wirklich, was sich in seinem Haus zu trägt und wohin all die Bündel verschwinden, die ihm von den verzweifelten Eltern anvertraut wurden. Nun - ich weiß es. *Mateis grüne Augen funkeln belustigt* Doch das ist eine andere Geschichte...


In letzter Zeit sieht man Matei immer seltener, er lässt sich nicht mehr so häufig blicken und auch am Lagerfeuer sieht man ihn nur noch selten. Als einige besorgte Dorfbewohner an seiner Tür klopften um nach ihm zu sehen, bemerkten sie, dass sie unverschlossen war und betraten sein Haus. Neugierig blickten sie sich um, doch außer einer beachtlichen Sammlung an Büchern, die er wohl alle selbst geschrieben hatte - woher sollten sie sonst kommen? - und einer Sammlung an Kräutern und Tinkturen fanden sie nichts. Als sie die Decke von seinem Liegestuhl herunter zogen um zu sehen, ob sich darunter vielleicht etwas verbarg, stob neben Staub auch noch etwas anderes auf. Eine einzelne Feder. Sie sahen sie und verstanden. Seitdem stellt niemand mehr Fragen, wo er denn war und was er so getrieben hat, wenn er nach Tagen, manchmal sogar Wochen erneut in der Dorfgemeinschaft auftaucht.