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Volk

Meritokratische Republik Volio

Aus AnsoriaWiki

Meritokratische Republik Volio

Volio

Name Volio
Oberhaupt Calida Rosea Mendoza
Sprache Neoakkordeisch
Glauben Selbstverwirklichung
Hauptstadt Wolkenwacht
Kontinent Akkordeia

Die Meritokratische Republik Volio ist wohl noch relativ jung, gerade im Vergleich zu den Inyâra, die sich ebenso auf dem Kontinent Akkordeia befinden. Sie sind das Volk des Fortschritts und der Entwicklung, das Volk, dass nicht von Glauben oder Ritualen zurückgehalten wird. Entstanden durch die rapide Evolution des dortigen Lebens und getrieben durch genau diese Rasse, die das Volk in seine Richtung lenkt, die sonst noch kein Volk auf Ansoria erblickt hat: Ein weitreichender Fortschritt und für ganz Ansoria neuartige Technologien.

Geschichte

Ein altes, vergilbtes Buch liegt in der Mitte einer Bibliothek auf einem Berg, umhüllt von Bücherregalen - offensichtlich scheint es dort nun viele Jahre auf einem elegant geschwungenen Podest vor sich hin zu verweilen, offen zugänglich, doch mit einem gewissen Respekt behaftet. In einem seichten Gold finden sich einige auf den Einband geprägte Worte wieder, die sich da so lesen lassen: Intelligenz, Innovation, Inspiration. Unter den goldenen, geschwungenen Buchstaben lässt sich in einer deutlich schlichteren, weißen Schrift eine deutliche Überschrift lesen: “Die Schrittsteine zum Fortschritt - Die Geschichte der Volio” - du schlägst das Buch auf, das erste Kapitel beginnt.

Kapitel I: Der Ursprung

Wir beginnen unsere Geschichtsschreibung lange nach einem Vorkommnis, das wir mittlerweile als die Blutnacht zu bezeichnen pflegen. Es sollten also ungefähr (soweit unsere Überlegungen) noch Dreitausend Jahre und noch einige Hunderte mehr vergehen, bevor ein Geschehnis, das uns als Sternenfall bekannt ist, eine andere Zivilisation in die Tiefe reißen sollte. Die Blutnacht jedoch war der Ursprung dessen, was wir heutzutage unsere Zivilisation nennen. Soweit uns bekannt ist, haben die arkanen Anomalien dazu geführt, dass wir uns weiterentwickelten. Während also vorher nur kleine Vögel in den Bergen existiert haben und unser Geiste eine Kapazität von einem halben Pfund Brot gehabt haben könnte - so begannen wir, voran zu schreiten. Wir gewannen Intelligenz. Doch nicht nur das - durch unsere Geisteskraft begannen wir auch, uns mit unserer eigenen Kraft aufzustellen und uns aufzubauen. Doch stellt sich nachwievor die mythische Frage, wer nun unsere treuesten Verbündeten geführt hat; wer solch Geistesreichtum besitzt, um zu führen, gar mit Erfolg? Studien legen nahe, dass diese Präsenz eventuell sogar göttlicher Natur gewesen sein könnte, doch selbst wenn nicht, so zeigen sie uns doch immer wieder, dass bestimmte Werte uns Transzendenz verleihen können, uns selbst göttlich machen können. Doch diese Werte sind ebenso diese, die gegen die Stagnation sprechen müssen. Die Werte, die uns transzendent machen, uns einen rechtmäßigen Platz in der Geschichte verliehen, uns eins werden lassen, uns einen und uns über die anderen erheben, uns überleben und erstrahlen lassen - diese Werte...sind Intelligenz, Innovation und Inspiration. Die Intelligenz trug uns durch die finstersten Stunden und einte uns, sie ließ uns Besonnenheit erlernen, sie ließ uns verstehen und ebnete unseren Weg. Die Innovation brachte uns Neuheiten und ließ uns erkennen, dass unser Geist unser treuester Verbündeter sein kann, doch ebenso einstweilen unser größter Feind zu sein schien. Wir begannen zu forschen, uns fortzubilden, Grüppchen zu bilden. Zuletzt...kam die Inspiration. Die Inspiration...brachte unser Lebenselixir - den Nektar unserer Gesellschaft. Den Fortschritt, der uns alle vorantrieb und später auch noch vorantreiben würde. Doch zeigte uns die Zeit auch: Innovation muss durch kluge Geister genutzt und geleitet werden. Sonst ist sie nichts weiter als nutzloser Abfall. Und diese Maximen sollten die Säulen unserer Gesellschaft bilden, eine Stütze in den bergigen Höhen, ein Schutz gegen die scharfen Winde und eine Decke gegen die Kälte. Die Volio wurden geboren durch die Macht unseres Geistes.

Kapitel II: Der Aufstieg

Und so bauten wir unsere Gesellschaft auf den Säulen aus Alabaster, Kraft unseres Geistes begannen wir, uns langsam aber sicher anzusiedeln. Zu welchem Preis, würde man sich zurecht fragen. Doch ist die Antwort sogar sehr simpel und ich werde auch nicht zögern, sie euch zu verraten: Wir schnitten alles, was wir für unnötig befanden, einfach aus unserer Mitte heraus - wir waren unsere eigenen Doktoren, unser eigenes Seelenheil hing am Chirurgenstahl der Wissenschaft. Man sollte meinen, dass wir dementsprechend wuchsen, und dem war auch so. Aus kleinen Siedlungen in den Berggipfeln erwuchsen Ansammlungen von Häusern, die man irgendwann auch als Städte bezeichnen könnte. Förmlich beflügelt durch das, was uns die Natur gegeben hatte, haben wir uns gezwungen gefühlt, weiterzuwachsen. Unseren Geist...unser Schaffen zu erweitern. Nun stellt sich in unserer Welt doch die Frage, wodurch man Fortschritt provozieren könnte. Es war nicht wichtig, was wir taten; sondern wichtig, was wir erreichten. Und dementsprechend kam unseren Vorfahren ein Gedanke: Was wäre, wenn man in unserer Welt nicht die Forschung an die Magie anlehnte? So viele Völker beschäftigen sich mit dem Urtümlichen, sie verschreiben sich der Hexerei und dem Unerklärlichen. Doch sollten wir diesen törichten Schritt nicht gehen. Wir sollten weiter voranschreiten. Es ging niemals darum, dass wir etwas brauchten. Oder darum, dass wir es wollten. Es war schlicht und ergreifend unser Durst nach Wissen, der uns vorantrieb; nicht etwa in blindem Fortschritt, sondern um die Konsequenzen unserer Handlungen wissend. In dieser Besonnenheit erwuchsen aus den kleinen Ansammlungen wahrlich Städte, einmal quer durch die Berghänge laufend. Und so wie wir in unserem Wissensdurst wuchsen, so erwachte doch auch unser Erhaltungstrieb...und wir begannen, Politik zu treiben. Zu schreiben. Alles für die Nachwelt zu dokumentieren. Und so gaben wir uns der Forschung hin, mit heißem Bemühen und ohne Pause. Der Erfolg blieb nicht aus. Wir schritten fort und wir warden die, die den Fortschritt angaben. Losgelöst von Aberglaube und Mystik schufen wir Unglaubliches - wir schufen uns selbst, wir gebaren uns selbst in wundervoller Blüte in dieser Welt neu. Manche mögen uns Ketzer nennen… doch gibt es einen Punkt, den man immer beachten sollte: Es braucht keine Götter, um wahrlich Großartiges zu vollbringen; denn letztlich ist ein jeder selbst sein eigener Gott.

Kapitel III: Das Jetzt.

Nun stellt sich allerdings die Frage: In einer Gesellschaft auf ihrem Zenit, die Ressourcen und die Zeit tragend, alles zu erreichen, das sie anstrebt...was fehlt der Gesellschaft dann? Einer Gesellschaft in ihrer Blüte benötigt jedoch eins, um wahrlich zu gedeihen. Es benötigt einen kritischen Geist, den Fortschritt zu bändigen, denn sonst nimmt der Fortschritt sich, was ihm gebührt. Also brauchte es nun Politik. Hier gingen wir nicht viel anders vor als die Anderen...doch fortgeschrittener. Wenn es darum geht, wer laut uns das Recht hat zu herrschen, so stellte sich uns zunächst die Frage: Wer ist würdig, Macht zu erhalten? Die Antwort darauf war simpel sowie effizient. Kein Geburtsrecht. Keine Monarchie, keine Diktatur. Doch konnten wir ebenso wenig die Macht niemandem geben...es musste eine Lösung her, die uns nach etwas anderem entscheiden ließ. Etwas, das wahrlich eine Führungsqualität darstellt. Und so entschieden wir uns, Macht nach Tüchtigkeit zu verteilen. Wie definieren wir also Tüchtigkeit? Tüchtigkeit ist zu definieren als das, was uns vorantreibt. Tüchtigkeit ist eine Eigenschaft, die unserer Gesellschaft die Möglichkeit gibt, zu wachsen - zu gedeihen. Dementsprechend entschlossen wir uns, mehreren Personen, die sich als tüchtig erwiesen, die Möglichkeit zu geben, ihre Stimme verlauten zu lassen. Daraus bildete sich etwas, das uns heute nur allzu gut als Der Konzil bekannt sein sollte (sollte dem nicht so sein, solltet ihr euch schleunigst belesen). Der Konzil setzte sich zusammen aus den höchsten Köpfen der Volio und den Höhen der Wissenschaft, den schlausten Köpfen und den stärksten Denkern. Doch brauchten auch sie einen Jemand an ihrer Spitze. Den Präsidenten. Die Personen im Konzil (soll bedeuten, die Virteure, die rein durch Tüchtigkeit befindlich im Konzil sind als auch die Gouverneure, die durch ihre Leitung eines Bezirkes zur Teilnahme verpflichtet sind) begannen also, einen Präsidenten aus ihrer Mitte zu wählen, der die Sitzungen leitete und sie vertrat. Seit mehreren Hektoden nun werden Präsidenten aus der Mitte des Konzils ernannt und wieder und wieder mussten neue Präsidenten her, nicht etwa, weil die alten untüchtig geworden sind, sondern weil sie einfach verstarben (ob aus Altersschwäche oder übermäßiger Forschungslust, sei dahingestellt). Mittlerweile steht an der Spitze des Konzils nun die achte Präsidentin, die den Namen Calida Rosea Medoza trägt. Eine junge, engagierte Avianerin, die wohl laut dem Konzil zunächst relativ unauffällig war, bis sie selbst irgendwann zu forschen begonnen hat. Sie dient als Idol für unsere Philosophie; scheinbar komplett normal begann sie selbst irgendwann, durch ihre Forschungen die Getriebe zu revolutionieren. In umfassender Faszination dauerte es nicht lange, bis Medoza zunächst den Titel des Virteurs für ihre revolutionäre Forschung erhielt, bloß um im Konzil dann noch einen Schritt weiterzugehen, förmlich über ihre Pflichten hinauszuwachsen und etwas zu entwickeln, das wir heute als “komplexe Mechanik” kennen. Der nächste Schritt war, sie zur Präsidentin zu machen, sie nahm den Titel ohne großes Zögern an. Nun sind drei Jahre vergangen, unter ihrer Hand steht das Volk der Volio, bereit, weiterzuforschen und die Geheimnisse dieser Welt aufzudecken…

Fürstentümer

Bezirkskarte Volio

Bezirkskarte Volio

Hauptstadt Wolkenwacht
Ingenieurswesen Pionierskap
Forschung Wokenruh
Metallproduktion Eisenfels
Handel Falkenpass
Militär Sturmkap
Agrar Staudenrelief
Slums Tiefsturz

Die Fürstentümer der Volio sind nicht an Fürsten im engsten Sinne gebunden. Viel eher erscheinen die Fürstentümer der Volio als ein föderalistisches System in dem jedes Fürstentum seinen gesellschaftlichen Schwerpunkt hat. Die Fürstentümer sind somit festgelegt und nennen sich innerhalb der Volio Bezirke. Diese Bezirke haben jeweils einen Gouverneur, der die Spitze des Bezirks repräsentiert. Für gewöhnlich ist es die meistschaffende Person in diesem Bezirk und des zugehörigen Schwerpunkts.

Staudenrelief

Ortschaften

Wolkenwacht

Sturmhain

Bergkeim

Rassen

Persönlichkeiten

Calida Rosea Mendoza : Präsidentin der Volio, Meisterin der Ingenieurskunst

Haliv Sewolt : Meister des Axtkampfes & der Schürferei

Aridea ten Sewolt : Meisterin der Pflanzenkunde